Donnerstag, 26. Februar 2015

Ein langer Weg

Nach vielen Abenteuern sind der Reiter Eragon und sein Drache Saphira ein echtes Team geworden. Sie ergänzen sich in allen Dingen und sie bereiten sich auf die letzte Schlacht gegen den selbsternannten Kaiser Galbatorix vor. Seine Freunde und Mitstreiter, unter ihnen Nasuada, Arya und Cousin Roran, tun alles, Eragon zu unterstützen. Sie ziehen alle Kräfte zusammen, denn nur gemeinsam sehen sie eine geringe Chance. Unheimliche Kräfte arbeiten gegen die Freunde und auch nur kleine Breschen in die Linien des Feindes zu schlagen, kostet Leben und Kämpfer, auf die man nicht verzichten kann.

Was ist von diesem vierten und abschließenden Band der Bücher um Eragon zu erwarten? Mit über 1.000 Seiten steht einem zunächst mal eine ganz schöne Leseaufgabe bevor, die einen zunächst mal etwas abschreckt. Doch die Neugier auf den Fortgang der Ereignisse ist natürlich da. Einmal in Angriff genommen, zieht einen das Buch in seinen Bann. Nachdem etwas gemächlichen Beginn überrascht der Autor mit Ideen, die man selbst nicht im Geringsten in Betracht gezogen hätte. Es reißt einen hin und es reißt einen auch mit. Man fühlt sich wie in Mitten des Schlachtengetümmels, man hört das Aneinanderkrachen der Waffen, das Trappeln der Pferdehufe, die Schreie der Kämpfer. Man sieht Saphira durch die Lüfte schweben, geschickt und leicht schwingt sie sich mit ihrem Reiter in ungeahnte Höhen. Nichts kann sie und Eragon aufhalten, so scheint es. Doch die Feinde ruhen nicht, schließlich ist Murtagh, Eragons Halbbruder in Galbatorix´  Gewalt und er hat Eragon schon einmal besiegt.


Dieser vierte Band der Reihe kann durchaus als Höhepunkt der Reihe gelten. Der Autor wartet mit einer sehr lesenswerten Geschichte auf, die ausgesprochen fesselnd ist und damit einen Gegensatz zu etlichen mehrbändigen Stories bietet, bei denen die Folgebände einen guten Beginn nicht mehr gerecht werden. Hier jedoch schreibt der Autor auf ein fulminantes Finale hin, das der Handlung wirklich gerecht wird. Toll.

Inheritance von Christopher Paolini
ISBN: 978-0-307-97664-2

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen