Montag, 17. August 2015

Geister

Die starke Polizistin Annie Graham ist am Boden, schwer verletzt ist sie einem Angriff ihres Mannes entkommen. Um Abstand gewinnen zu können, hat sie ihrem Bruder zugesagt, sich um seinen Hund zu kümmern und das alte Haus. Dieses Haus strömt jedoch eine  ganz eigenartige Stimmung aus. Und Annie weiß nicht wie es kommt, sie findet ein altes Tagebuch, in dem eine junge Frau ihre Geschichte erzählt. Zur gleichen Zeit verschwindet im Ort ein junges Mädchen und die Polizei sucht fieberhaft nach ihr. Annie hat nicht mit ihrem Kollegen Will gerechnet, der zwar den Fall lösen möchte, aber auch alles unternimmt, um Annie näher kennenzulernen.

Eine schwere Zeit hat Annie in ihrer Ehe durchgemacht und nun endlich soll alles besser werden. Doch das unheimliche Haus zieht Annie magisch an, wieso nur ist es so kalt dort, wieso meint Annie auf einmal, sich in einem alten Schulzimmer zu befinden. Es kann doch nicht sein, dass es spukt. Wer glaubt denn heute noch an Geister. Unheimlich wird es, der Geist der jungen Frau scheint in Annie hineinzuschlüpfen. Eine Seele, die keine Ruhe findet. Sind sie sich etwas ähnlich? Die junge  Frau von heute und die, welche vor 100 Jahren ein schweres Schicksal erlitt.

Eine moderne Geistergeschichte gepaart mit einem erschreckenden Kriminalfall, ein wenig Romantik dazu und schon hat man eine lesenswerte Geschichte, die es zu fesseln versteht. Geister, die an ein altes Haus gebunden sind und sich mit modernen Menschen umhüllen, können einen Schauer nach dem anderen auslösen. Mädchen, die verschwinden, bereiten große Sorgen. Und Annie Graham ist mitten drin im Geschehen. Misshandelt von ihrem Mann stolpert sie in ihre erste Geisterstunde. Ob Spukgeschichten etwas für jedermann sind, mag dahingestellt sein. Dieses Buch jedoch bietet gute Unterhaltung.


3 Sterne

The Ghost House von Helen Phifer
ISBN: 978-1-472-01806-9


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