Donnerstag, 4. Dezember 2014

Justizia

Der Anwalt Joachim Vernau hat seinen Mandaten Hans-Jörg Hellmer rausgehauen. Doch als Hellmer das Berliner Gerichtsgebäude verlässt, stellt sich ihm eine alte Dame entgegen und schießt auf ihn. Die ungeübte Schützin verfehlt ihr Opfer, dass unverletzt fliehen kann. Margarethe Altenburg jedoch bricht erschöpft zusammen. Vernau, der das Ganze mitbekommen hat, übernimmt sofort die Regie und sorgt dafür, dass Frau Altenburg ins Krankenhaus gebracht wird. Dort weigert sie sich zwar, ihm eine Vollmacht zu unterschreiben, bittet ihn aber, ein paar Sachen aus ihrem in Görlitz zu holen. Vernau macht sich auf den Weg gen Osten und kommt auf die Spur einiger Todesfälle, bei deren Beurteilung die Gerichte zu versagen schienen.

Die Verfilmung dieses Romans von Elisabeth Herrmann wurde bereits im Januar diesen Jahres im ZDF ausgestrahlt. Nach meiner Erfahrung ist es gut, wenn zwischen dem Sehen einer Verfilmung und Lesen oder Hören der Handlung geraume Zeit verstrichen ist, so dass man beides voneinander trennen kann. Ob hier der zeitliche Abstand gereicht hat, kann ich nicht so genau sagen. Wenn meine Erinnerung mich nicht völlig täuscht, gibt es erhebliche Abweichungen, die vielleicht sogar zu unterschiedlichen Geschichten führen. 

Natürlich kommt man nicht umhin, sich unter Jochaim Vernau das Gesicht des Schauspielers Jan-Josef Liefers vorzustellen. Das ist aber durchaus positiv, auch wenn man nicht die eigene Phantasie spielen lässt. Dieses Hörbuch ist von Herbert Schäfer hervorragend gelesen. Seine Stimme verleiht den handelnden Personen jeweils einen eigenen Charakter und gibt der Handlung Spannung und Tempo. Nach und nach kommt Vernau hinter das Geheimnis von Margarethe Altenburg. Diese hat mit Hilfe ihres Bekannten Otmar Koplin einen Plan ausgeheckt, der an Perfidität kaum zu überbieten ist. Weit in der Vergangenheit wurde der Grundstein von Taten gelegt, die nun in mehreren Todesfällen gipfeln. 

Durchdacht, fesselnd und in weiten Teilen anders als die Verfilmung entwickelt sich der Fall, mit dem verschiedene Thematiken unseres leider nicht perfekten Rechtssystems angeschnitten werden. Ein intelligenter Roman mit intensiven und gründlichen Ermittlungen und einem Ende, dass keine völlige Sicherheit hinterlässt.


Die letzte Instanz von Elisabeth Herrmann
ISBN: 978-3-86808-823-0 (Hörbuch)

Sonntag, 30. November 2014

Wie es schon die Alten sungen

Als ein älterer Herr bei Rinteln tot aus der Weser gezogen wird, eilt der neu an den Ort gekommene Kommissar Wolf Hetzer sofort an den Fluss. Der Tote hat nicht lange im Wasser gelegen und schnell stellt sich heraus, dass er nicht einfach so ins Wasser gefallen sein kann. Obwohl schwerste Verletzungen zu einem starken Blutverlust geführt haben müssen, ist an der Weser kaum Blut zu finden. Außerdem trug der Tote keine Hose und wie die herbeigeeilte Rechtsmedizinerin bald feststellt, wurde ihm der Adamsapfel entfernt. Möglicherweise hat der Täter medizinische Grundkenntnisse. Schnell kann das Opfer identifiziert werden, es handelt es sich um den pensionierten Pfarrer Josef Fraas aus Hameln handelt. 

Wie manchmal bei der alltäglichen Zeitungslektüre feststellbar, sind auch die beschaulichen Orte in der Provinz nicht vor schweren Verbrechen gefeit. So hat nicht jede kleine Dienststelle eine Abteilung für Kapitalverbrechen und diese Ermittlungen werden dann üblicherweise von einer übergeordneten Stelle koordiniert. Dennoch wird natürlich gerne auf die Erfahrung und die Ortskenntnis der ansässigen Polizisten zurückgegriffen. Peter Kruse und sein neuer Kollege Wolf Hetzer nehmen die Ermittlungen auf, begleitet von der schlagfertigen Rechtsmedizinerin Mica (Mechthild) finden sie auch kleinste Spuren und tappen doch lange im Dunkeln.

Auf verschiedenen Zeitebenen entwickelt sich der Fall, in dem ein Thema aufgegriffen wird, dem durchaus zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird, welches aber ungefähr zur Entstehungszeit des Romans „in“ war. Leider ist es wieder in der Versenkung verschwunden, ohne dass bekannt wäre, ob sich die Situation der Betroffenen eingehend verbessert hätte. Gerade dies besondere Thema gibt diesem ersten Band um Wolf Hetzer und seine Kollegen einen besonderen Reiz und eine gewisse Tiefe. Angeregt versucht man als Leser mitzuermitteln und ruft sich gleichzeitig das wenige Wissen über dieses spezielle Thema ins Gedächtnis. Langsam keimt ein Verdacht, der sich nach und nach verdichtet. So macht ein Krimi Spaß.


Was die Lesefreude ein klein wenig trübt, sind ein paar Hintergrund-Informationen zur Vorgeschichte des Kommissars Wolf Hetzer und seine etwas formelhaften Lebensumstände. Dennoch ein sehr gut recherchiertes Erstlingswerk, packend und geradlinig. Man kann die weiteren Ermittlungen des Kommissars und seines Teams getrost auf die innere Leseliste setzen.

SchattenHaut von Nané Lénard
ISBN: 978-3-8271-9403-9

Samstag, 29. November 2014

Noble Tote

Wie in jedem Jahr hat er verkündet, wer den Literatur-Nobelpreis bekommen soll, den Empfang zum 100. Todestag des Dichters August Strindberg überstanden und nun liegt er tot im Park, Hubert Rudqvist, der ständige Sekretär der schwedischen Akademie. Wer kann seinen Tod gewollt haben? Ein ehrbares Mitglied der Gesellschaft. Claudia Rodriguez von der zentralen Mordkommission wird zum Tatort gerufen, was die örtliche Polizei nicht gerade begeistert, sieht es doch im ersten Moment eher wie ein verunglückter Raubüberfall aus. Doch schon bald werden Indizien ermittelt, die doch auf einen anderen Zusammenhang hindeuten. So hat der Täter einen über 150 Jahre alten Revolver verwendet. Eine solche Waffe dürfte nicht leicht zu finden sein. Schließlich werden weitere Akademie-Mitglieder getötet.

Gibt es mit Claudia Rodriguez und dem Buchantiquar Leo Dorfman ein neues Ermittler-Team? Das wird aus diesem Erstlingswerk im Bereich der Erwachsenenliteratur nicht eindeutig klar. In diesem Fall jedoch ergänzen sich die beiden unterschiedlichen Charaktere perfekt. Nahezu gleich alt (ungefähr Mitte 30) treffen sich Rodriguez und Dorfmann nach Jahren wieder, wobei man als Leser schnell in die Falle tappt, dass ein Buchantiquar eigentlich mindestens 60 oder 70 und schon leicht verstaubt sein sollte. Nun dieser Vorstellung wird durch Leos Beschreibung schnell ein Ende bereitet. Nachdem Claudia bei ihren Polizeikollegen heftig angeeckt ist und auch noch zwischen die Fronten der Chefs zweier Abteilungen geraten ist, hält sie sich bei den Ermittlungen eher an Leo. Besonders nachdem sich ein gewisser Bezug des Täters zu Strindberg herauskristallisiert, können Claudia und Leo ihr Wissen kombinieren. 


Die schwedische Akademie und die Hintergründe der Nobelpreisvergabe. Ein ausgesprochen interessanter Teilaspekt dieses Krimis, der mit einem spannenden und schlüssig konstruierten Fall kombiniert ein Lektüre ergibt, die man im Nachhinein nicht mehr missen möchte. Rodriguez und Dorfman sympathische Ermittler, die den Leser durch den Fall begleiten und vielleicht einige Zweifel an der Auswahl der Preisträger aufkommen lassen, wenn die Dinge denn tatsächlich so laufen wie der Autor schildert. Auf jeden Fall bekommt man einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise der Akademie. Ein Literatur-Krimi, dem gerne ein zweiter folgen dürfte, wenn sich für die Ermittler eine weitere Thematik finden lässt, bei der sie ihre Fähigkeiten in einen gemeinsamen Topf werfen könnten.

Die Akademiemorde von Martin Olczak
ISBN: 978-3-442-74729-0

Freitag, 28. November 2014

Titanen

Als Metis und ihre Schwestern in der Natur die ersten Menschen entdecken, finden sie diese sehr possierlich. Ebenbilder der Götter, nur klein und streitbar und leider auch sterblich. Sie schmuggeln die Kleinen auf den Olymp, wo Kronos der König der Götter der alleinige Herrscher ist. Doch so wie Kronos seinen Vater stürzte, so sehr fürchtet er von seinem Sohn gestürzt zu werden. Deshalb zwang er seine Frau fünf Kinder herzugeben und nun ist ein sechstes unterwegs. Um etwaigen weiteren Hofintrigen zu entgehen, entspinnt Kronos selber eine. Um die Okeaniden von ihrem Thron zu stürzen, behauptet er, es sei ein Attentat auf ihn geplant und er verspricht einigen seiner Brüder jeweils einen Thron, wenn sie ihn in seinen Plänen unterstützen.

Nur vage bekannt ist mir die griechische Mythologie. Doch schon in meiner Schulzeit hatte ich durchaus Interesse an den alten Mythen und Sagen. Und daher gefiel mir die Thematik dieses Buches gleich. Die Nacherzählung der Titanensagen durch den Autor ist nach meinem Empfinden sehr gelungen. Schon die Entdeckung der ersten Menschen durch die jungen Göttinnen und Musen ist humorvoll geschildert. Die Intrigen des Kronos, der aufgrund seines eigenen Misstrauens und seiner eingebildeten Befürchtungen eines Putsches, das Gras wachsen hört und von sich auf andere schließt, sind ausgesprochen gemein. Er spielt jeden gegen jeden aus, wobei natürlich auch andere in diesem Spiel kräftig mitmischen. Und Proteus, der Gestaltwandler, hat seine ganz eigene Geschichte. Mit seiner Eigenschaft als Seher eher unglücklich, versucht er doch, der Katastrophe entgegen zu wirken. Und seine Liebe zu der Nymphe Nalassa nimmt eine dramatische Wendung.

Ein Teil der griechischen Mythologie mit modernen teils witzigen teils ernsten Szenen wiedergegeben, bei einem gewissen Interesse an der Thematik ist dieses aus zwei Teilen bestehende Buch eine sehr gelungene Auffrischung des fast gänzlich in Vergessenheit geratenen Wissens aus alten Schulzeiten, wobei die Titanen teilweise recht fremdartige Sitten und Gebräuche hatten und doch so menschliche Gefühle hegten und sich schließlich auch mit einer Endlichkeit befassen mussten.


The Lord of the crooked Paths (including Master of the fearful Depths) von Patrick H. Adkins
ISBN: B000ZMZTIQ

Eine Familie

Seit einem Jahr hat Joe O’Laughlin eine neue Patientin. Marnie Logan kam zu ihm als ihr Mann Daniel spurlos verschwand. Ein gutes Jahr ist das nun schon her und O’Laughlin hat nicht den Eindruck, dass es Marnie besser geht. Anscheinend verschweigt sie etwas. Außerdem zwingt der Kredithai ihres Mannes sie, die Schulden bei seinem Escort-Service abzuarbeiten. Wie soll Marnie das nur ihren beiden Kindern erklären? Als sie bei einem ihrer Aufträge Owen kennenlernt, der sehr depressiv zu sein scheint, kann sie nicht anders, als ihm Mut zu zu sprechen. Und für so etwas verlangt man kein Geld. Marnies Aufpasser ist da natürlich anderer Meinung.

Mal wieder einer der Thriller, die Beklemmung auslösen. Marnies Welt ist bereits seit ihrer Kindheit aus den Fugen geraten. Sie saß mit im Auto als ihre Mutter einen schweren Unfall hatte, bei dem sie starb. Wie schwer muss es für ein Kind sein, dies miterleben zu müssen. Marnie ist immer um Normalität bemüht. Und so kommt sie auch ihrem Psychologen eigentlich recht normal vor, problembehaftet zwar durch die miese Situation, die ihr Mann hinterlassen hat, aber doch normal. Doch als Marnie Joe bittet, ihr zu helfen und herauszufinden, was mit ihrem Mann geschehen sein könnte, kommen einige seltsame Dinge ans Tageslicht, die ein eigenartiges Licht auf Marnie werfen. O’Laughlin kann sich keinen Reim darauf machen. Eine ganze Weile weiß der Leser mehr als Joe, aber er weiß durch geschickte Wendungen, nicht wirklich, was er weiß. Der Autor regt zu Vermutungen und falschen Schlüssen an und befeuert dabei immer die Vorstellung, des beobachtet Werdens, des Misstrauens. Was wird noch geschehen, wer wird schneller sein? 

Aufgrund ihrer psychischen Aufstellung schafft es Marnie allerdings nicht sympathisch zu werden und auch O’Laughlin scheint sich in etwas zu verrennen. Ein zwar fesselnder, aber aufgrund der Charakterstudie des Opfers und ihrer Verbandelung mit ihrem Therapeuten, kein Thriller, der am Ende aufatmen lässt. Eher bleibt eine unterschwellige Bedrohung, die für den nächsten Band der Reihe Unannehmlichkeiten befürchten lässt. Mit etwas Wiederwillen doch verschlungen, ein Roman, über den sich jeder selbst eine Meinung bilden muss.
3,5 Sterne


Erlöse mich von Michael Robotham
ISBN: 978-3-442-31317-4

Mittwoch, 26. November 2014

Auf Rügen

Auf Rügen gibt´s ´ne Leiche. Ein anonymer Anrufer bittet die Polizei, doch mal in der Fischfabrik im Sassnitzer Hafen nachzuschauen. Dort wird dann tatsächlich der Unternehmer Kai Richardt aufgefunden. Offensichtlich ist er keines natürlichen Todes gestorben. Zunächst scheint es so als sei Richardt ein smarter bei allen beliebter Geschäftsmann, doch schnell stellt sich heraus, dass er durchaus nicht von allen gemocht wurde. Noch bei den Untersuchungen am Fundort findet die Polizei weitere sterbliche Überreste.
Der erste Fall der Kommissarin Romy Beccare wird hier in gekürzter Lesung erfrischend vorgetragen von Stephanie Kellner. Sie haucht den handelnden Personen dieses Krimis Leben ein. Die Ermittlerin Romy Beccare mit italienischen Wurzeln hat großen Kummer. Moritz, ihre große Liebe, ist plötzlich verstorben. Oft noch schweifen ihre Gedanken ab, in die schöne Zeit, die nun leider vorbei ist. Mit Eifer stürzt sie sich in die Ermittlungen um den Tod von Kai Richardt. Besteht eine Verbindung zwischen Richardt und der zweiten Leiche? Hartnäckig und mit großer Akribie widmen sich die Polizisten diesem Fall, in dem sich zunächst mehr Rätsel als Lösungen ergeben. Jeder, der Befragten kannte den Toten auf spezielle Art und Weise und auf der großen kleinen Insel ergeben sich mehr Verbindungen als zu vermuten war.
Es ist sicher nicht notwendig, die Insel Rügen schon einmal besucht zu haben, um Freude an diesem Krimi zu haben, aber sicher erleichtert eine gewisse Ortskenntnis das Erstehen der Romanbilder vor den Augen. Eine sympathische trauernde Kommissarin mit ihrem brummigen Partner, gewiefte weitere Mitarbeiter in Staatsdiensten, ein vermeintlich einfacher Fall, aus dem sich ein Psychogramm des Opfers entwickelt, welches es schwer macht Mitleid zu empfinden.
Spannend und hörenswert. Einige Kleinigkeiten und Hintergrundinformationen, die man vermissen könnte, sind möglicherweise der Kürzung zum Opfer gefallen.

3,5 Sterne

Hafenmord von Katharina Petersen
ISBN: 978-3-86804-826-1

Sonntag, 23. November 2014

Reise in die Vergangenheit

Nachdem Vanoras Fluch gebrochen ist, sollte doch eigentlich alles in Ordnung sein. Die Liebe unendlich, das Leben schön. Doch Payton geht es immer schlechter und sein Bruder Sam berichtet ihm, was er erlauscht hat. Die Brüder reisen zurück nach Schottland, um eine mögliche Lösung zu finden. Payton hinterlässt Sam einen sogenannten Brief, diese kann nicht glauben, was darin steht und macht sich Hals über Kopf auf ins alte Europa. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Peyton und Sean berichten ihr von der Gefahr, die Paytons Leben bedroht. Gemeinsam finden sie heraus, dass die Lösung nur in der Vergangenheit liegen kann. Und eher durch Zufall oder vielleicht auch Fügung ist genau das der Ort, an dem Sam schließlich landet, Schottland im Jahre des Herrn 1740.
Gefühl und Action so könnte man dieses Buch beschreiben, das einen sofort in seinen Bann zieht. Noch einmal haben die sympathischen Protagonisten schwere Zeiten zu durchstehen. Sams Reise in die Vergangenheit ist beschwerlich. Immer wieder scheint sich alles zum Schlechteren zu wenden. Gerade das, was sie zu verhindern sucht, tritt ein. Wäre selbst in der Vergangenheit die Liebe zu Payton nicht, Sam wäre drauf und dran aufzugeben. Und in der Gegenwart wird Payton immer schwächer. Wie soll das Dilemma bloß aufgelöst werden, fragt man sich während des Lesens. Ändert man die Vergangenheit, ändert sich die Zukunft. Wenn es in der Zukunft keinen Payton gibt, wie soll man dann in die Vergangenheit kommen, um ihn zu retten. Kann man die Zukunft retten, ohne die Vergangenheit zu ändern. Immer knapper wird die Zeit, fast scheint es als sollten Vergangenheit und Zukunft verloren sein. 
Spannend und emotional gefesselt liest man eine Seite nach der anderen. Der Autorin ist es wirklich gelungen der Leserin einen Roman mit liebenswerten Charakteren zu bescheren, von denen man sich am Schluss nur ungern verabschiedet.

Im Schatten der Schwestern von Emily Bold
ISBN: 978-1-479-29746-7