Eins vorweg: die persönliche Shortlist steht, bleibt aber geheim, um später mit der offiziellen Liste verglichen werden zu können.
Wie in jedem Jahr ist man in freudiger Erwartung. Man muss einfach erfahren, welche Bücher es auf die Longlist der Buchpreis-Jury geschafft haben. Wird man einige der Romane oder der Autoren kennen, hat man schon den einen oder anderen Roman gelesen, kennt man möglicherweise ein anderes Buch der Autoren. Nun, diese Antwort kann bekannt gegeben werden, kennen ja, gelesen keines der Bücher, die auf der Liste stehen, doch ein, zwei der älteren Veröffentlichungen.
Die nächste Neugier, die Leseproben, kann aufgrund recht kurzer Appetithäppchen ein Gefühl entstehen für die Bücher und ob sie danach schreien, auf der persönlichen Wunschliste zu landen. Das wie immer liebevoll und mit Wiedererkennungseffekt ausgezeichnete Bändchen mit den Leseproben ist recht schnell gelesen und den Eindrücken ein kurzes Empfinden zugeordnet. Da gibt es einiges, was erstaunt, was überrascht, erfreut, fesselt, was tatsächlich einen Weg auf die Wunschliste findet. Und so bildet sich die eigene Wunsch-Shortlist heraus und die gespannte Erwartung auf die Bekanntgabe der offiziellen Shortlist, die am 17.09. kommt, kann beginnen. Wird es überhaupt ein Buch, das man selbst schätzt, auf die Liste schaffen. Die bisherige Erfahrung zeigt, die Chancen sind nicht allzu hoch, aber durchaus vorhanden.
Ein großer Respekt gilt denen, die die Qual der Wahl hatten, sicher wurde da gelesen und gelesen und mächtig diskutiert. Ein wenig geheimnisvoll wirkt es, wie die Auswahl getroffen wurde. Doch so soll es wohl auch sein, Bücherlieben sind immer individuell. Schließlich ist die persönliche Shortlist und wie die Auswahl getroffen wurde geheim. Richtig liegen oder nicht, einfach lesen, was gefällt.
Lesen ist und bleibt das schönste Hobby.
4 Sterne
Deutscher Buchpreis Die Nominierten 2019




